Ein Leben ohne Strom ist heutzutage kaum mehr vorstellbar. Seit der Liberalisierung des Strommarktes haben Haushalte und Unternehmen in Deutschland alle Freiheiten, sich ihren Stromversorger frei auszusuchen und innerhalb kurzer Zeit zu wechseln.

Leider wird beim Wechsel häufig mit Problemen gerechnet, wenn die finanzielle Situation des Wechselwilligen nicht die beste ist. Verfügt dieser über eine negative Bonität, kann es unter Umständen sein, dass der Wechsel in den Wunschtarif misslingt. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, dass in den meisten Fällen ein Anbieterwechsel weiterhin möglich ist und wie Sie durch einen Vergleich den besten Stromversorger trotz Schufa finden.

WISSENSWERTES ZUR SCHUFA

Wenn es um finanzielle Verpflichtungen und den Abschluss neuer Verträge geht, spielt die Schufa in Deutschland eine wesentliche Rolle. Vor allem für den Abschluss von Krediten oder die Genehmigung von Kreditkarten ist der Gesellschaft ein essenzieller Ansprechpartner. Beim Interesse an einem neuen und besseren Stromtarif ist die Schufa nicht ganz so wichtig, dennoch wird sich Ihr neuer Stromversorger häufig über Ihren Schufa-Eintrag informieren und ein Scoring anfragen.

Was ist die Schufa?

Die Schufa ist eine private Auskunftei, die ausschließlich innerhalb Deutschlands operiert. Bei der Schufa ist der allergrößte Teil der Menschen hierzulande gemeldet, wobei hier nicht alleine Kredite vermerkt sind. Dies wird von vielen Menschen angenommen, doch der persönliche Eintrag bei der Schufa umfasst weitere Verpflichtungen aus diversen Finanzbereichen. Zu den wichtigsten Faktoren, die den Schufa-Eintrag beeinflussen, gehören:

  • laufende und kürzlich getilgte Kredite
  • auf die jeweilige Person gemeldete Kreditkarten
  • Girokonten, wenn diese mit einem Dispo gekoppelt sind
  • Verträge mit regelmäßigen Beitragszahlungen, z. B. Handy
  • weitere finanzielle Verpflichtungen

Persönliche Einträge bei der Schufa werden mit der Zeit gelöscht, beispielsweise wenn die Rückzahlung eines Kredits oder die Nutzung einer Kreditkarte eine bestimmte Zeitspanne zurückliegt. Mit den Veränderungen des Schufa-Eintrags ändert sich auch die Kreditwürdigkeit der jeweiligen Person.

Welche Aufgabe hat der persönliche Eintrag bei der Schufa?

Über den persönlichen Schufa-Eintrag lässt sich eine Aussage über die Bonität einer natürlichen Person in Deutschland treffen. Sind bei der Schufa eine Vielzahl von Einträgen vermerkt, unterliegt die Person einer Vielzahl von Verpflichtungen bzw. nutzt potenziell einen größeren Kreditrahmen aus. Kommen neue Verpflichtungen hinzu, beispielsweise durch den Abschluss eines Vertrags bei einem Stromversorger, steigt potenziell das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit.

Die Anfrage bei der Schufa ist für Stromversorger, Versicherungen, Banken und andere Dienstleister deshalb obligatorisch. Auch wenn die Bonität nicht der einzige Maßstab ist, ob ein Vertrag zustande kommt oder nicht, spielt die Kreditwürdigkeit sehr oft in die Entscheidung ein. Neben den nackten Zahlen ist natürlich auch bei einem persönlichen Gespräch möglich, die eigene Situation darzustellen und den aktuellen Schufa-Eintrag zu erklären.

Wie funktioniert das Schufa-Scoring?

Für Sie als Kunde bei einem neuen Stromanbieter ist es wichtig, dass dieser nicht in allen Details Ihre finanziellen Verpflichtungen kennen lernt. Hierauf geht die Schufa ein, so dass bei einer Anfrage nicht alle Informationen übermittelt werden. Stattdessen arbeitet die Gesellschaft mit verschiedenen Rating-Varianten, die je nach Fragesteller mehr oder weniger interessant sind.

Die bekannteste Form des Ratings ist ein Schufa-Scoring auf einer Skala von 1 bis 100. Die Zahl gibt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der die Schufa glaubt, dass der Kunde die neue Zahlung bedienen kann. Je nach der Wert ausfällt, umso sicherer erscheint es der Schufa, dass eine Zahlungsfähigkeit erhalten bleibt.

Eine andere beliebte Variante ist ein Buchstabensystem mit einer Skala von A bis P. Hierbei stellt die Bewertung mit dem Buchstaben A die bestmögliche Einschätzung Ihrer Bonität dar. Es handelt sich alleine um einen anderen Modus, Ihre Bonität darzustellen, jeder Dienstleister bevorzugt eine andere Variante. Sie haben übrigens auch selbst als Privatperson das Recht, eine einfache Anfrage bei der Schufa über Ihren Eintrag zu stellen. Für wenige Euro Gebühr erreicht Sie nach kurzer Zeit eine schriftliche Aufstellung, wie sich Ihr persönlicher Schufa-Eintrag in allen Details gestaltet.

Weshalb spielt die Schufa beim Stromanbieterwechsel eine Rolle?

Dass es zu Problemen mit der Schufa bei einem Wechsel des Stromanbieters kommen kann, liegt am Abschluss eines neuen Vertrags. Wenn Sie Ihren alten Stromvertrag kündigen und zu einem neuen Stromanbieter wechseln, werden Sie diesem eine monatliche oder jährliche Beitragszahlung zusagen. Sie gehen also eine neue finanzielle Verpflichtung ein, die der Schufa gemeldet wird und einen Einfluss auf Ihre Bonität nimmt.

Wie Sie unten erfahren, steht die Schufa nur selten einem Wechsel des Stromanbieters im Wege. Allerdings werden Sie bei der Antragsstellung dem neuen Stromanbieter das Recht einräumen, einen Blick auf Ihren Schufa-Eintrag zu werfen. Potenziell kann es also zu Problemen kommen, dass Sie der neue Anbieter nicht in den gewünschten Tarif wechseln lässt. Dabei gibt es häufig Möglichkeiten und Alternativen, mit dem Stromversorger ins Gespräch zu kommen und den gewünschten Wechsel nach Ihren Vorstellungen durchzuführen.

STROMANBIETER TROTZ SCHUFA WECHSELN

Die Schufa wird Ihnen vor allem beim Abschluss eines Kredits oder einer Versicherung Probleme bereiten. Für den Abschluss eines neuen Stromvertrags werden Sie seltener fürchten müssen, dass dieser an der Schufa scheitert. Allerdings gibt es Hürden, die dem gewünschten Tarifwechsel im Weg stehen und unabhängig von Ihrer Bonität zu einem Problem werden.

Ist der Wechsel des Stromversorgers trotz Schufa möglich?

Grundsätzlich ist es möglich, auch bei einer schlechten Bonität einen Wechsel Ihres Schufa-Eintrags vorzunehmen. Im Unterschied zu einem Kreditgeber hat Ihr Stromversorger ein sehr geringes Risiko zu tragen, wenn Sie Ihre Beiträge nicht zahlen. Sollten Sie Ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, kann der Stromanbieter einfach die Lieferung elektrischer Energie an Sie einstellen.

Zum anderen herrscht ein sehr großer Wettbewerb zwischen den Stromanbietern in Deutschland. Viele sind auf der Suche nach neuen Kunden und versuchen diese, mit neuen Angeboten zu gewinnen. Wenn Sie das Interesse äußern, zu einem neuen Anbieter zu wechseln, wird dieser ein großes Interesse haben, Sie aufzunehmen. Zwar wird nicht jeder Kunde absolut ungeprüft übernommen, die Chancen für den gewünschten Anbieterwechsel sind jedoch vergleichsweise groß.

Wird der Schufa-Eintrag zwingend überprüft?

Ein großer Vorteil für Sie ist, dass bei einem Anbieterwechsel nicht zwingend ein Blick auf Ihren Schufa-Eintrag geworfen wird. Wenn Sie den Antrag auf einen neuen Stromtarif stellen, werden Sie dem potenziellen Stromanbieter zwar die Erlaubnis für einen Blick auf Ihren Schufa-Eintrag geben. Überprüft wird der Eintrag jedoch nur stichprobenhaft, so dass in den meisten Fällen Ihre Bonität gar nicht in den Vertragsabschluss einspielt.

Selbst wenn es zu einer Überprüfung kommt, wird jeder Stromanbieter eigene Maßstäbe an Ihre Kreditwürdigkeit anlegen. Auch bei einer Reihe von finanziellen Verpflichtungen müssen Sie also nicht wie beim Abschluss eines neuen Kredits eine Ablehnung oder harte Verhandlungen fürchten.

Spielen Schulden beim alten Stromanbieter eine Rolle?

Deutlich wichtiger als Ihre aktuelle Bonität ist für den neuen Stromanbieter, wie sich die finanzielle Situation bei Ihrem alten Stromanbieter gestaltet. Eine saubere Übergabe zwischen den beiden Anbietern ist beim Wechsel notwendig, da es zum Ablesen des Zählerstandes zu einem festen Zeitpunkt für die Übergabe kommen muss.

Der Wechsel des Stromanbieters wird häufig angestrebt, wenn die Konditionen beim alten Anbieter zu teuer ausfallen. Hier wird gehofft, durch den Wechsel die finanziellen Belastungen zu senken. Dies heißt nicht, dass Sie mit Schulden beim alten Anbieter ausscheiden sollten. Klären Sie deshalb in jedem Fall alle Verpflichtungen ab, die noch beim alten Versorger bestehen, bevor Sie einen sicheren und problemlosen Wechsel zu einem neuen Anbieter durchführen.

Sollten noch Zahlungen bei Ihrem alten Stromanbieter ausstehen, kann der neue Versorger hieraus herleiten, dass es vielleicht auch bei ihm zu Zahlungsschwierigkeiten kommen könnte. In diesem Fall wird der neue Versorger zögern, Sie als Kunde aufzunehmen. Klären Sie diesen Umstand rechtzeitig vor einem Wechsel ab, damit Ihre alten Verpflichtungen nicht zu einem Stolperstein für einen Wechsel werden.

Gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern?

Neben der Tatsache, dass einzelne Stromanbieter mehr Stichproben als andere durchführen, wird auch die Einschätzung Ihrer Bonität unterschiedliche Auswirkungen haben. Hierbei geht es vor allem um die Gestaltung der einzelnen Tarife. Die meisten Stromanbieter in Deutschland halten unterschiedliche Tarifmodelle bereit. Viele gehen mit verschiedenen Vergünstigungen und Klauseln einher, auch das Beziehen von Ökostrom hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.

Wenn ein Stromversorger Zweifel an Ihrer Bonität hat, wird er Ihnen vielleicht nicht das gesamte Tarifspektrum offenhalten. Stattdessen werden Sie auf einen Basistarif oder ähnliches verwiesen. Falls Sie dennoch in einen bestimmten anderen Tarif des Stromanbieters wechseln wollen, suchen Sie das direkte Gespräch und klären Sie die Möglichkeiten für einen erfolgreichen Wechsel ab.

WICHTIGES ZUR STROMVERSORGUNG TROTZ SCHUFA

Es ist möglich, dass Sie ein Stromversorger ablehnt und Sie unter keinen Umständen als Kunde akzeptieren möchte. Diese Freiheit hat grundsätzlich jedes Unternehmen, auch wenn Sie die Umstände klären sollten. Eine ausbleibende Stromversorgung, weil Ihr alter Stromvertrag ausläuft und Sie keinen neuen Anbieter gefunden haben, müssen Sie in diesem Fall nicht fürchten.

Kann eine Stromversorgung aufgrund negativer Bonität ausbleiben?

Auch wenn die Bonität nur selten in den Abschluss eines neuen Stromvertrags einspielt, kann eine Ablehnung aufgrund Ihrer finanziellen Verhältnisse drohen. Dies ist nicht direkt dem Schufa-Eintrag zu entnehmen, sondern die Folge einer privaten Insolvenz oder einer einstweiligen Verfügen. Dass Sie nicht solchen Umständen unterliegen, haben Sie schriftlich bei den meisten Stromversorgern im Antrag anzugeben. Die entsprechenden Angaben sind ehrlich zu machen, das Sie sich ansonsten wegen Betrugs strafbar machen.

Welche Rolle spielt der Grundversorger vor Ort?

Sofern der Anbieterwechsel scheitert und Sie bereits Ihren alten Stromvertrag gekündigt haben, scheint auf den ersten Blick eine ausbleibende Stromversorgung zu drohen. Dies ist jedoch nicht der Fall. In jedem Fall springt der Grundversorger ein, dies sind die regional zuständigen Stadtwerke oder ihre Nachfolgeunternehmen. Die Tarife dieser Anbieter fallen oft etwas teurer aus, weshalb nach der Übernahme durch den Grundversorger weiterhin ein Interesse am Stromanbieterwechsel gegeben sein sollte.

TIPPS ZUM WECHSEL STROMANBIETERWECHSEL TROTZ SCHUFA

Wenn Sie konkretes Interesse an einem bestimmten Stromanbieter haben und dieser Ihrem Antrag nicht stattgibt, muss der Wechsel nicht komplett gescheitert sein. Es gibt einzelne Optionen, die Ihnen offenstehen und mit denen Sie doch noch den erhofften Wechsel realisieren können.

Vorkasse als Zahlungsoption für den Stromtarif

Die Ablehnung durch einen Stromanbieter erfolgt im Regelfall aus Angst, dass Sie nicht die Zahlung Ihrer Beiträge nachkommen können. Geben Sie dem Stromanbieter diese Sicherheit, indem Sie sich für die Vorkasse als Zahlungsweise entscheiden. In diesem Fall kaufen Sie für einen Zeitraum wie zwölf Monate ein festes Kontingent an Kilowattstunden und zahlen für dieses im Voraus.

Gegen diese Zahlungsweise wird sich kein Stromkonzern wehren, für den vereinbarten Zeitraum wird Sie dieser gerne mit Strom beliefern. Tarife dieser Art stehen übrigens auch Kunden offen, die sich keine Gedanken über ihre Bonität machen müssen. Der Abschluss ist reizvoll, da durch den Zahlungsmodus Vorkasse Tarife mit einem attraktiven Rabatt einhergehen. Der Nachteil für den Kunden: Sollte der Stromanbieter über den Zeitraum hinweg Insolvenz anmelden, wird das vorgestreckte Geld nicht ohne Aufwand zurückzubekommen sein.

Auf Kulanz durch den Stromanbieter hoffen

Wenn Ihr Wunschtarif nicht in Vorkasse angeboten wird und Sie aufgrund Ihrer Bonität abgelehnt wurden, können Sie auf die Kulanz des Stromanbieters hoffen. Sprechen Sie diesen konkret an und suchen Sie gemeinsam nach Möglichkeiten, wie Sie den Wechsel erfolgreich durchführen können. Oft wird Sie der neue Anbieter gerne als Kunde aufnehmen, lediglich der von Ihnen ausgewählte Tarif wird Ihnen nur ungern gewährt. In einem persönlichen Gespräch können Sie außerdem mehr über Ihre finanzielle Situation schildern, was alleine aus dem Schufa-Scoring nicht hervorgeht. Vielleicht liegt einer der folgenden Fälle vor:

  • Der Schufa-Eintrag wird durch einen längst zurückgezahlten Kredit beeinflusst.
  • Sie können ein sehr hohes Einkommen nachweisen.
  • Kreditkarten oder vertragliche Bindungen bestehen nicht.

Stellen Sie diese persönlichen Umstände in Ruhe dar und finden Sie im gemeinsamen Gespräch eine Lösung. Nochmal sei der Hinweis gegeben: Im Unterschied zum Abschluss eines Kredits werden Sie keinen zu harten Widerstand fürchten müssen. Das Risiko auf Seiten des Stromanbieters ist gering, da dieser einfach bei ausbleibenden Zahlungen die Stromlieferung einstellen kann.

VERGLEICH DER STROMANBIETER TROTZ SCHUFA

Unabhängig von Ihrem aktuellen Eintrag bei der Schufa ist es sinnvoll, einen Vergleich der Stromanbieter in Deutschland durchzuführen. Denken Sie hierbei zunächst weniger an Ihre Bonität und führen Sie den sachlichen und rechnerischen Eintrag als reguläre Anfrage durch. Berücksichtigen Sie hierbei alle Tarifvorlieben, die Ihnen am Herzen liegen, beispielsweise das Beziehen von 100 % Ökostrom.

Lohnt der Vergleich auch beim Anbieterwechsel trotz Schufa?

In der deutschen Tariflandschaft hat sich faktisch kein Anbieter auf die Vermittlung von Stromtarifen an Kunden mit schlechter Bonität spezialisiert. Der freie Strommarkt über die letzten beiden Jahrzehnte ist stark gewachsen und hält für alle Vorlieben und Wünsche attraktive Tarife und Strompakete bereit. Durch diese große Vielfalt gibt es tolle Möglichkeiten, zu einem neuen Anbieter zu wechseln und hierbei jährlich zu sparen.

Der Vergleich der Angebot lohnt in jedem Fall und sollte regelmäßig durchgeführt werden. Schließlich können sich innerhalb von zwölf Monaten große Änderungen auf dem Strommarkt ergeben, neue Anbieter und Tarife werden die Stromlandschaft bereichern. Lernen Sie diese frühzeitig kennen und leiten Sie Kündigung und Wechsel rechtzeitig ein. Beachten Sie hierbei die Vertragslaufzeit bei Ihrem alten Versorger. Die Vertragsbindung ist die wesentliche Hürde, nicht sofort wechseln zu können und zunächst bei Ihrem alten Stromversorger zu bleiben.

Worauf ist beim Vergleich der Stromanbieter zu achten?

Neben Ihrer noch zu erfüllenden Vertragslaufzeit sollten Sie herausfinden, ob für Sie ein bestimmter Stromtarif überhaupt verfügbar ist. Vor allem regionale Einschränkungen können den Wechsel unmöglich machen. Neben den Großkonzernen der Branche gibt es viele kleine Versorger, die nur regional aktiv sind und vielleicht nicht in Ihrem Bundesland Strom anbieten.

Eine weitere Besonderheit ist zu bedenken, wenn Sie in einen echten Ökostrom-Tarif wechseln möchten. Alle Versorger sind mit den ökologischen Vorlieben deutscher Kunden vertraut und halten solche Tarife bereit. Allerdings handelt es sich nicht immer um Ökostrom, wie ihn sich die Verbraucher vorstellen. Beispielsweise darf Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) als Ökostrom vermarktet werden, seine Gewinnung ist jedoch an klassische Kraftwerke gekoppelt. Prüfen Sie also vor dem Wechsel, ob Ihre Maßstäbe an Ökostrom wirklich erfüllt sind.

Online bequem und einfach den Anbietervergleich durchführen

Um einen schnellen Überblick über günstige Stromangebote zu erhalten, empfiehlt sich die Durchführung des Stromvergleichs online. Nur wenige Eingaben sind notwendig, um einen schnellen und aussagekräftigen Überblick über die gesamte Tariflandschaft zu erhalten. Neben der Postleitzahl zur Filterung aller regionalen Anbieter ist der zu erwartende Verbrauch ein wichtiges Kriterium für einen aussagekräftigen Vergleich. Neben groben Richtwerten für verschiedene Haushaltsgrößen sollten Sie einen Blick in Ihre letzte Jahresabrechnung werfen. Diese ist der ideale Richtwert, um Ihren tatsächlichen Stromverbrauch zu ermitteln und in einen Vergleich einfließen zu lassen.

Vom Vergleich zum erfolgreichen Wechsel

Haben Sie durch einen intelligenten Vergleich den besten Stromanbieter für sich gefunden, können Sie oft schon online den Wechsel einleiten. Folgen Sie den Links beim Vergleich und gelangen Sie so zur Webseite des Anbieters, um hier Ihren Antrag auszufüllen. Natürlich können Sie zunächst auch nur unverbindlich Kontakt aufnehmen und weitere Fragen rund um einen bestimmten Stromtarif stellen. Gerne führt der neue Stromanbieter für Sie alle Formalitäten rund um die Kündigung durch, sofern Sie ihm hierfür den Auftrag geben. Denken Sie lediglich an Ihre Vertragslaufzeit, die Sie dem bestehenden Stromvertrag einfach entnehmen können.

UNSER FAZIT ZUM STROMANBIETERWECHSEL OHNE SCHUFA

Das Wechsel Ihres Stromanbieters ist grundsätzlich unkompliziert möglich, selbst wenn Sie über eine negative Bonität verfügen. Diese wird oft nur in Stichproben überprüft, so dass der Stromanbieter keinen Einblick in Ihre Kreditwürdigkeit gewinnt. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, lässt sich vieles bei einem persönlichen Gespräch abklären. Bieten Sie beispielsweise die Vorkasse an, um trotzdem zum gewünschten Stromtarif zu gelangen.