Handy oder Smartphone sind aus dem täglichen Leben nicht mehr fortzudenken und sind die Grundlage für unsere alltägliche Kommunikation.


Der Mobilfunkmarkt ist stetig in Bewegung und bringt neue attraktive Tarife hervor, so dass der Wunsch nach einem Tarifwechsel groß ist. Wenn Sie über eine schlechte Bonität und viele finanzielle Verpflichtungen verfügen, kann das neue Mobilfunkunternehmen Sie ablehnen. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, unter welchen Umständen Sie einen Handyvertrag trotz Schufa abschließen können. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Alternativen es gibt, wenn Sie nicht den gewünschten Vertrag abschließen können.

DIE BEDEUTUNG DER SCHUFA BEIM HANDYVERTRAG

Ob Handyvertrag, Versicherung oder der Abschluss eines Kredits – es gibt viele Dinge, die einen Einfluss auf Ihre finanzielle Situation und Ihre Kreditwürdigkeit nehmen. Die Schufa ist eine deutsche Auskunftei, die für jeden Bundesbürger dieser Art von Verpflichtungen festhält und auf Anfrage übermittelt. Unternehmen und letztlich auch Sie als Verbraucher senken hierdurch das Risiko, in die Schuldenfalle hineinzugeraten. Auch wenn die Schufa bei vielen Bürgern deshalb unbeliebt ist, übernimmt sie eine wichtige Rolle.

Was ist die Schufa?

Als private Auskunftei fasst die Schufa alle finanziellen Verpflichtungen zusammen, die ein einzelner Bundesbürger zu tragen hat. Hierbei handelt es sich nicht nur um aktuell laufende oder kürzlich getilgte Kredite, die am häufigsten mit einem Eintrag bei der Schufa verbunden werden. Genauso werden im Schufa-Eintrag festgehalten:

  • Girokonten (im Falle der Kopplung mit einem Dispo-Kredit)
  • Kreditkarten
  • Versicherungsverträge mit regelmäßiger Beitragszahlung
  • sonstige Verträge mit finanziellen Verpflichtungen

Aktuell sind bei der Schufa mehr als drei Viertel aller Bundesbürger gemeldet, nahezu jeder Erwachsene hat hier einen Eintrag. Einmal pro Jahr können Sie kostenlos bei der Schufa anfragen, wie sich Ihr Eintrag gestaltet. Viele Bundesbürger erhalten so zum ersten Mal einen echten Überblick, wie sich die eigene Kreditwürdigkeit gestaltet und was alles bei der Schufa vermerkt ist.

Wie wird das Schufa-Scoring ermittelt?

Wenn ein Mobilfunkanbieter oder ein anderes Unternehmen eine Anfrage bei der Schufa stellt, werden nicht alle Informationen bis ins kleinste Detail aufgeführt. Stattdessen wird ein Schufa-Scoring ermittelt, d. h. dem Anfragenden wird ein Rating-Wert mitgeteilt. Es gibt verschiedene Arten, dieses Rating vorzunehmen, der bekannteste Modus ist ein Prozentwert zwischen 1 und 100. Mit dieser Angabe benennt die Schufa die Wahrscheinlichkeit, mit der Sie den Beitragszahlungen des Handyvertrags nachkommen können. Je höher der Wert, umso besser.

Alternative Formen des Ratings sind die Übermittlung eines Buchstabenwertes zwischen A und F, hierbei stellt A die beste Einschätzung Ihrer Bonität dar. Mit solchen Ratings müssen Sie nicht fürchten, dass ein Mobilfunkanbieter alles über Ihre finanzielle Situation erfährt. Dies wäre besonders unangenehm, wenn der gewünschte Handyvertrag gar nicht erst zustande kommt.

Wie hängt die Schufa mit Ihrer Kreditwürdigkeit zusammen?

Bei einem Handyvertrag wird nur selten an die Kreditwürdigkeit von Kunden gedacht. Dabei sind die monatlichen Zahlungen, die Sie in einem Handyvertrag leisten müssen, eine ähnliche Verpflichtung wie Versicherungsbeiträge oder die Rückzahlungsrate bei einem Kredit. Je mehr solche Verpflichtungen bestehen, umso größer ist das Risiko, dass Sie hiervon finanziell überfordert werden.

Gerade deshalb ist es im Bereich Mobilfunk obligatorisch, dass vor dem Abschluss eines Handyvertrags ein Blick in Ihren Schufa-Eintrag geworfen wird. Sie erteilen dem Mobilfunkunternehmen bei der Antragsstellung in jedem Fall das Recht, eine Anfrage bei der Schufa zu stellen und so einen Einblick in Ihre Bonität zu gewinnen. Wie das einzelne Unternehmen mit Ihrer Bonität umgeht und ob dies zu einer Ablehnung Ihres Vertrags führt, entscheidet jeder Mobilfunkanbieter nach eigenen Maßstäben. Alleine deshalb lohnt ein Vergleich der Mobilfunktarife in Deutschland sowie die Anfrage bei verschiedenen Anbietern.

Wie wichtig ist die Kreditwürdigkeit bei einem Handyvertrag?

Da Ihre Bonität vor Abschluss eines Handyvertrags in jedem Fall überprüft wird, spielt die Kreditwürdigkeit auf jeden Fall in den Tarifabschluss ein. Allerdings ist sie nur einer von mehreren Faktoren, die den Vertragsabschluss fördern oder verhindern. Ebenfalls wichtig sind interne Daten des Unternehmens, falls Sie bereits in der Vergangenheit einen Vertrag bei diesem abgeschlossen hatten.

Wenn Ihre Bonität ungünstig ausfällt, Sie jedoch ein hohes Gehalt nachweisen können, wird dies den Abschluss des Mobilfunkvertrags wahrscheinlicher machen. Suchen Sie also auf jeden Fall das Gespräch mit dem Mobilfunkanbieter, wenn Sie zunächst abgelehnt werden, um Ihre individuelle Situation besser darstellen zu können.

HANDYVERTRAG TROTZ SCHUFA

Ähnlich wie bei einem Kredit oder einem Versicherungsvertrag kann es zu einer Ablehnung kommen, wenn Ihre Bonität im Sinne des Mobilfunkanbieters zu schlecht ausfällt. Hierbei muss es nicht zur vollständigen Ablehnung kommen, eventuell scheitert der Abschluss an Ihrer Tarifwahl. Neben einer schlechten Bonität gibt es weitere Umstände, die den Vertragsabschluss auf jeden Fall verhindern.

Ist ein Handyvertrag trotz Schufa erhältlich?

Grundsätzlich muss ein schlechter Eintrag bei der Schufa nicht zwingend zu einer Ablehnung führen. Wenn der Mobilfunkanbieter einen Blick auf Ihre Bonität wird, entscheidet dieser im Einzelfall, ob dies für den Abschluss des Mobilfunkvertrags ausreicht oder nicht. Pauschal ist also nicht von einer Ablehnung oder einer Gewähr auszugehen.

Da jedes Mobilfunkunternehmen andere Maßstäbe an die Kreditwürdigkeit Ihrer Kunden anlegt, werden Sie bei verschiedenen Anfragen auch verschiedene Ergebnisse erhalten. Sie sollten deshalb Ihre Hoffnung auf einen guten Handyvertrag nicht gleich aufgeben, sofern Sie von einem einzigen Anbieter abgelehnt wurden.

Welche Bedingungen oder Einschränkungen müssen Sie fürchten?

Die Ablehnung aufgrund Ihrer Bonität hängt immer mit dem gestellten Antrag zusammen. Da die meisten Mobilfunkanbieter mittlerweile verschiedene Tarife mit unterschiedlichen Leistungen bereithalten, wird vielleicht nur Ihr Antrag auf einen bestimmten Tarif abgelehnt.

Ein Beispiel: Ein Mobilfunkanbieter bietet ein gestaffeltes Tarifmodell mit unterschiedlichen Leistungen und Beiträgen. Zu diesem gehören ein Basis-Tarif, ein Komfort-Tarif und ein Premium-Tarif, wie diese häufig als Bezeichnungen verwendet werden. Wenn Sie Ihren Antrag auf den starken und teuren Premium-Tarif gestellt haben und Ihre Bonität schlecht ausfällt, kann dies im Sinne des Mobilfunkanbieters berechtigt sein. Ihre Kreditwürdigkeit kann jedoch für den Basis- und Komforttarif ausreichen, den Sie stattdessen beantragen sollten.

Außerdem kann die individuelle und flexible Tarifgestaltung weiterhelfen, um die gewünschten Top-Leistungen eines Mobilfunktarifs zu erhalten. Vielleicht möchten Sie vor allem günstig im mobilen Internet surfen, während Ihnen die Kosten für Telefonate und SMS weniger wichtig sind. Je nach Mobilfunkanbieter werden Sie einzelne Tarifelemente auswählen können, um diese günstiger als das Gesamtpaket zu erhalten und so trotz schlechter Bonität zu starken Mobilfunkleistungen zu gelangen.

Wie hängen die Schufa-Prüfung und der gewünschte Vertrag zusammen?

Auch wenn die Prüfung Ihrer Bonität obligatorisch ist, gibt es wenige Ausnahmen. Bei einzelnen Mobilfunkanbietern wird auf die Anfrage bei der Schufa komplett verzichtet bzw. es werden nur Stichproben bei der Anfrage durchgeführt. Dies heißt nicht, dass gar keine Prüfung Ihrer finanziellen Situation stattfindet, lediglich die explizit Anfrage bei der Schufa findet nicht statt.

Manche Mobilfunkunternehmen handeln außerdem rigoros, wenn es um die Erbringung Ihrer Leistungen geht. Beispielsweise werden Sie mit Ihrem abgeschlossenen Tarif nicht mehr telefonieren oder mobil im Internet surfen können, sobald Sie dem Mobilfunkanbieter ein oder mehrere Monatsbeiträge schulden. Die Situation ist grundlegend anders als bei einem Kreditgeber, der Ihnen den gesamten Kreditbetrag auszahlt und hiernach auf eine problemlose Tilgung hofft. Ähnlich wie Versicherungen hat der Mobilfunkanbieter die Möglichkeit, beim Ausbleiben von Zahlungen zeitnah zu reagieren.

Insgesamt müssen Sie vor der Schufa-Prüfung weniger Angst haben als beim Abschluss eines Kredits über viele Tausend Euro. Die monatlichen Kosten bei einem Handytarif bewegen sich häufig unter 25 Euro, so dass der drohende finanzielle Ausfall selbst bei einem Vertrag über ein oder zwei Jahre für das Unternehmen überschaubar ist. Eine strenge Prüfung findet zwar gerade bei leistungsstarken Handyverträgen statt, die meisten Mobilfunkanbieter legen jedoch einen größeren Wert auf eigene Prüfkriterien und einen persönlichen Blick auf den jeweiligen Antragsteller.

Unter welchen Umständen kommt definitiv kein Handyvertrag zustande?

Natürlich kann sich die finanzielle Situation einzelner Bundesbürger extrem schlecht gestalten, so dass ein neuer Vertragsabschluss unverantwortlich wäre. Dies geht nicht immer eindeutig aus dem Schufa-Eintrag hervor. Vor allem bei einer privaten Insolvenz oder einer einstweiligen Verfügung wird kein Handyvertrag zustande kommen. In diesen Situation ist der Antragsteller nicht mehr Herr über seine eigenen Finanzen und juristisch oft nicht mehr in der Situation, überhaupt eigenständig einen Vertrag abzuschließen.

Neben der Einwilligung für den Einblick in den Schufa-Eintrag füllen Sie deshalb bei der Antragstellung häufig auch aus, dass Sie aktuell keiner privaten Insolvenz unterliegen. Diese Angabe ist absolut ehrlich zu machen, da Sie sich ansonsten wegen Betrugs strafbar machen können, Klären Sie unter diesen Umständen mit Ihrem Insolvenzverwalter ab, ob und unter welchen Umständen eine Handynutzung für Sie möglich wird.

ALTERNATIVEN ZUM HANDYVERTRAG TROTZ SCHUFA

Sollte der Handyvertrag trotz Schufa scheitern, müssen Sie nicht fürchten, dauerhaft vom Mobilfunk ausgeschlossen zu werden. Tatsächlich gibt es eine Reihe von Alternativen, die Ihnen je nach finanzieller Situation offenstehen und Ihnen die Nutzung von Smartphone oder Handy zu ansprechenden Konditionen ermöglichen.

In einen anderen Smartphonetarif wechseln

Die häufigste Problemlösung wurde bereits oben beschrieben: Sie haben sich für einen zu leistungsstarken Tarif entschieden, der nicht im Verhältnis zu Ihrer finanziellen Situation steht. Prüfen Sie nach, ob weniger starke Tarife des gleichen Anbieters Ihren Wünschen entsprechen und mit einer geringeren Beitragszahlung verbunden sind. Bei manchen Mobilfunkanbietern werden Sie sogar aktiv ansprechen können, welche Tarife Ihnen bei Ihrer aktuellen Bonität offenstünden und welche nicht.

Eine Prepaid-Karte statt Handyvertrag nutzen

Falls Sie generell keine Aussicht auf einen guten Handyvertrag haben sollten, sind Prepaid-Tarife die einzig sinnvolle Alternative. Bei dieser kommt es nicht zu einem Vertragsabschluss, der Prepaid-Tarif funktioniert stattdessen auf einer Guthabenbasis.

Beim Kauf der SIM-Karte eines Anbieters werden Sie zunächst ein Guthaben auf Ihr Konto aufladen müssen, damit Sie Ihr Handy oder Smartphone nutzen können. Die Abrechnung kann sowohl minutengenau bzw. MB-genau erfolgen, bei anderen Prepaid-Tarifen findet die Abbuchung eines Festbetrags pro Monat statt (Flatrate). Da die Nutzung des Tarifs alleine möglich wird, solange Sie Guthaben auf Ihrer Karte aufgeladen haben, geht der Mobilfunkanbieter absolut kein finanzielles Risiko mit Ihnen ein.

Den Vertragsanbieter durch Vorkasse überzeugen

Vielleicht verfügt Sie über einen negativen Schufa-Eintrag durch einen kürzlich abgezahlten Kredit und sonstige Verpflichtungen. Ihr aktuelles Gehalt und Ihre finanzielle Situation lässt den gewünschten Vertragsabschluss jedoch mühelos zu. In dieser Situation können Sie dem Mobilfunkanbieter ein Angebot zur Vorkasse unterbreiten. Sie schlagen diesem vor, über einige Monate oder die gesamte Vertragslaufzeit hinweg die Beiträge direkt am Anfang vorzustrecken. Dies ist finanziell vor allem für Verträge mit kurzen Laufzeiten wie sechs oder zwölf Monate interessant.

Eine Kaution beim Mobilfunkanbieter hinterlegen

Eine ähnliche Variante wie die Vorkasse ist die Möglichkeit, beim Mobilfunkanbieter eine Kaution zu hinterlegen. Hierbei handelt es sich um einen Geldbetrag, den Sie unabhängig von Ihren Beitragszahlungen überweisen. Die Kaution gibt dem Mobilfunkunternehmen eine Sicherheit, falls es zu Ausfällen kommt. Wenn der Vertrag abgelaufen ist und Sie haben keine Schwierigkeiten bei der Beitragszahlungen gehabt, werden Sie die hinterlegte Kaution vollständig zurückbekommen.

Auf Handy & Co. verzichten

Dass ein Handyvertrag so interessant für Kunden ist, liegt häufig an den zusätzlich gewährten Leistungen. Beispielsweise liegt vielen modernen Tarifen ein Smartphone oder iPhone der neusten Generation bei. Auch Handy-Bundles sind beliebt, bei denen Sie weitere elektronische Geräte und sonstige Vergünstigungen durch den Anbieter erhalten. Wenn Sie auf solche Extras verzichten und alleine auf die Konditionen für Telefonie, SMS und mobilem Internet achten, wird Ihnen der Mobilfunkanbieter möglicherweise entgegenkommen.

Welcher der genannten Varianten ist die beste?

Natürlich hängt es stets vom Einzelfall ab, welche Einschränkungen Sie bei der Tarifwahl zulassen. Manche Kunden werden unbedingt einen Handyvertrag abschließen und sich gegen das Prepaid-Modell entscheiden wollen, andere sind in dieser Entscheidung offener.

Pauschal kann gesagt werden, dass für die Ablehnung eines Handyvertrags aufgrund Ihrer Bonität deutliche Schwächen in Ihrer finanziellen Lage vorliegen müssen. Häufig werden betroffene Bürger froh sein, unter diesen Umständen überhaupt zu einem Vertrag oder einer Möglichkeit zum mobilen Telefonieren und Surfen zu gelangen. Ein Vergleich der verschiedenen Mobilfunkangebote ist zwar lohnenswert, die eigenen Ansprüche etwas herunterzuschrauben ist bei einer sehr ungünstigen Bonität jedoch ein empfehlenswerter Ansatz.

DURCH VERGLEICHEN ZUM BESTEN HANDYTARIF

Ob Versicherung, Kredit oder Handyvertrag – das Vergleichen von diversen Tarifen und Angeboten ist im Internet mühelos möglich. Gerade wenn Sie über eine schlechte Bonität verfügen, sollten Sie diesen Vergleich schnell und intelligent durchführen. Oft zeigt sich erst durch bei einem Vergleich, welche Möglichkeiten sich auf dem Mobilfunkmarkt überhaupt ergeben und wo interessante Alternativen für einen Vertragsabschluss auf Sie warten.

Weshalb das Vergleichen trotz Schufa lohnt

Die Mobilfunklandschaft in Deutschland ist stetig in Bewegung und bringt immer neue Anbieter und Tarife hervor. Die Konkurrenz ist groß und sorgt für immer neue Klauseln und Vergünstigungen, die den Wechsel zu einem bestimmten Anbieter lohnenswert machen. Zu den wichtigsten Vorzügen dieser Art gehören:

  • Handy der neusten Generation als Beigabe
  • Auswahl zwischen attraktiven Bundles
  • Freiminuten und Frei-MB pro Monat
  • kostenlose Tarifnutzung in den ersten Monaten

Oft zeigt sich erst bei einem Vergleich, welche Neuerungen die einzelnen Anbieter gerade für Sie bereithalten und wohin aktuell ein Wechsel besonders lohnt. Hierbei lohnt ein regelmäßiger Vergleich der Handytarife in Deutschland, zumal die meisten Verträge über einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen werden.

War in früheren Jahren eine Laufzeit von zwei Jahren Standard, hat sich die Frist mittlerweile auf sechs bis zwölf Monate verkürzt. Manche Unternehmen halten sogar Tarife bereit, bei denen Sie nach einer Anfangsphase eine monatliche Kündigungsfrist genießen. Diese und weitere Extras sollten Sie in Ruhe bei einem eigenen Vergleich herausfinden, um nicht nur beim Centpreis oder einer monatlichen Flatrate die besten Konditionen zu erhalten.

So gehen Sie beim Vergleichen richtig vor

Wenn Sie bereits ahnen, dass Ihre Bonität Probleme beim Abschluss eines Handyvertrags macht, sollten Sie beim Vergleich nicht zu umfangreiche ansetzen. Entscheiden Sie sich nicht auf Anhieb für einen Tarif mit einem Maximum an Leistungen, sondern bleiben Sie bei Ihren Wünschen und Vorstellungen realistisch. Dies ist übrigens jedem Interessenten an einem guten Handyvertrag zu raten: Verteuern Sie Ihren Vertrag nicht unnötig durch Leistungen, die Sie mit Ihrem Nutzungsverhalten gar nicht brauchen.

Viele Handyverträge werden deshalb teuer, weil ein modernes Smartphone oder iPhone beiliegt. Wenn Sie nicht den neusten Stand der Technik benötigen, sollten Sie Ihr Handy separat von Ihrem Vertrag erwerben. Ein funktionelles Smartphone lässt sich oft für einen Bruchteil von den Preisen der aktuellsten Modelle erwerben. Im Gegenzug wird ein Handyvertrag durch den Verzicht besonders günstig und steigert die Chancen auf den Abschluss trotz Schufa.

Prüfen Sie schließlich beim Tarifvergleich nach, auf welche Weise Ihnen die einzelnen Anbieter finanziell entgegenkommen. Beim Vergleichen können Sie beispielsweise schnell herausfinden, welche Anbieter das Hinterlegen einer Kaution ermöglichen. Diese ist unabhängig von der Anfrage bei der Schufa ein wichtiger Maßstab, wo Sie unabhängig von der Bonität von einem guten Handyvertrag profitieren können.

Wenn Sie den rechnerischen Vergleich durchgeführt haben, können Sie direkt online einen Antrag auf den Vertrag stellen. Dies lohnt natürlich nur, wenn Ihr aktuell laufender Vertrag in Kürze ausläuft und gekündigt werden kann. Die formale Kündigung kann der neuer Mobilfunkanbieter gerne für Sie durchführen, sofern Sie ihm hierzu den Auftrag geben. Zwar fallen hierbei Kosten an, diese werden im Normalfall jedoch komplett vom neuen Mobilfunkanbieter übernommen.

FAZIT ZUM HANDYVERTRAG TROTZ SCHUFA

Ein Handyvertrag trotz Schufa ist möglich, wobei die meisten Mobilfunkanbieter auf jeden Fall eine Prüfung Ihrer Kreditwürdigkeit durchführen. Sollte Ihre finanzielle Situation nicht für den gewünschten Handyvertrag ausreichen, kann durch Verzicht auf bestimmte Leistungen oder ein beiliegendes Handy die Wahrscheinlichkeit auf einen Vertragsabschluss erhöht werden. Schließt Ihre finanzielle Lage grundsätzlich den Abschluss eines Handyvertrags aus, sind Prepaid-Tarife oder das Hinterlegen einer Kaution beim Vertragsanbieter die wichtigsten Alternativen. Vollständig auf die Nutzung eines Smartphones zum Telefonieren und Surfen verzichten werden Sie also auf keinen Fall müssen!