Gas gehört zu den wichtigsten Energieträgern in Deutschland, das zum Kochen und Heizen verwendet wird. Nachdem der Gasmarkt einige Jahre nach dem Strommarkt liberalisiert wurde, ist für Kunden der Wechsel zu einem alternativen Anbieter interessant.

Schnell ist ein interessanter und guter Tarif im Internet gefunden, der Wechsel kann jedoch zu einem Problem werden. Wenn bereits viele finanzielle Verpflichtungen bestehen, wird der zukünftige Gasanbieter Ihren Antrag aufgrund einer schlechten Bonität ablehnen. Wir zeigen Ihnen, ob das Gasanbieter wechseln ohne Schufa möglich wird und welche Alternativen sich bei der Suche nach einem guten Tarif ergeben

GASANBIETER WECHSELN OHNE SCHUFA

Beim Wunsch nach einem Wechsel des Gasanbieters kann Ihr Schufa-Eintrag zu einem Problem werden. Sie müssen deshalb nicht fürchten, überhaupt kein Gas mehr zu beziehen. Allerdings kann es passieren, dass Sie nicht in den individuell gewünschten Tarif wechseln können. Grundsätzlich entscheidet der Einzelfall und das jeweilige Unternehmen, wie mit Ihrer Bonität umgegangen wird.

Ist der Wechsel trotz Schufa möglich?

Zunächst das Wichtigste: Ja, ein Wechsel das Gasanbieters ist auch bei einer negativen Bonität möglich. Nur weil sich einige finanzielle Verpflichtungen in Ihrem Schufa-Eintrag finden lassen, muss dies nicht grundsätzlich einem Wechsel im Weg stehen. Allerdings kann es sein, dass Sie nicht in Ihren absoluten Wunschtarif wechseln können. Sollte ein Gasanbieter Ihren gestellten Antrag ablehnen, sollten Sie die Gründe in Erfahrung bringen und gemeinsam nach Lösungen suchen, falls der Anbieter Sie als Kunde nicht grundsätzlich ablehnt.

Wechsel ohne Schufa vs. Wechsel trotz Schufa?

Wenn Sie im Internet Informationen zum Thema Gasanbieter wechseln einholen, werden Sie häufig Formulierungen wie „ohne Schufa“ und „trotz Schufa“ finden. Manchmal ist das Gleiche gemeint, in anderen Fällen werden die Begriffe missverständlich verwendet. Ein echter „Wechsel ohne Schufa“ findet nur selten statt, da fast jeder Gasanbieter sich vertraglich einen Blick in Ihren Schufa-Eintrag zusichern lassen möchte. In der Praxis wichtiger ist also der „Wechsel trotz Schufa“. In diesem Fall wird der Gasanbieter einen Blick auf Ihre Bonität werfen und eventuell Zweifel haben, dass Sie den Zahlungen nachkommen können. In diesem Fall gilt es, den Gasanbieter von Ihrer Kreditwürdigkeit zu überzeugen.

Wird der Schufa-Eintrag zwingend überprüft?

Die Anfrage bei der Schufa nimmt Zeit in Anspruch und ist mit einigen Formalitäten verbunden. Nicht immer werden Gasanbieter diesem nachkommen wollen. Zwar ist eine Überprüfung der Bonität üblich, manche Anbieter vertrauen jedoch eher auf Stichproben und werden nicht für jeden einzelnen Neukunden diese Art von Überprüfung durchführen wollen.

Es kann somit sein, dass Sie über eine schlechte Bonität verfügen, diese beim Wechsel zu einem neuen Gasanbieter jedoch gar nicht auffällt. Wenn Sie einen guten und interessanten Tarif gefunden haben, können Sie als ruhig die Antragstellung trotz Ihres Schufa-Eintrags wagen. Bedenken Sie: Der Versorger hat eine einfache Möglichkeit, auf eine Zahlungsunfähigkeit zu reagieren. Schließlich wird er Ihre Versorgung mit Gas einstellen können, wenn Sie nicht regelmäßig Ihren Zahlungen nachkommen.

In welchen Fällen wird ein Wechsel auf jedem Fall abgelehnt?

Die Chancen auf einen Wechsel des Gasanbieters trotz Schufa sind in den meisten Fällen gut. Es gibt jedoch Einzelfälle, in denen Sie immer mit einer Ablehnung rechnen müssen. Diese Situationen hängen nicht alleine mit dem Schufa-Scoring zusammen bzw. sind nicht eindeutig aus Ihrem Schufa-Eintrag zu entnehmen.

Die beiden wichtigsten Fälle dieser Art sind eine vorherrschende private Insolvenz sowie eine einstweilige Verfügung gegen Sie. Beide Situationen sorgen dafür, dass Sie gar keine Verträge mehr eigenständig abschließen dürfen und beispielsweise ein Insolvenzverwalter zur Regelung Ihrer finanziellen Situation eingesetzt wird. Dies müssen Sie normalerweise bei einem Antrag beim neuen Gasanbieter, bei einem Stromanbieter, einer Versicherung und vielen weiteren Instanzen angeben. Machen Sie auf jeden Fall diese Angabe wahrheitsgemäß, da Sie sich sonst eines Betrugs strafbar machen.

DIE SICHERHEIT IHRER GASVERSORGUNG

Für viele Kunden ist es ein Worst-Case-Szenario: Der Vertrag beim alten Gasanbieter ist gekündigt, der neue Anbieter lehnt den Antrag jedoch ab. In diesem Fall scheint die Situation zu drohen, dass Sie nach Ablauf des alten Vertrags überhaupt kein Gas mehr erhalten. Diese Angst ist jedoch unbegründet: Sie werden in jedem Fall weiterhin diesen Energieträger erhalten, wenn auch zu anderen Konditionen als vielleicht gewünscht.

Muss ich bei einem gescheiterten Wechsel um die Gasversorgung fürchten?

In Deutschland ist die Versorgung mit Strom und Gas eindeutig geregelt. Bei allen Freiheiten, die der Markt mit sich gemacht hat, wird kein Haushalt dauerhaft ohne diese Energieträger auskommen müssen. Falls Sie bei einem bestimmten Gasanbieter nicht mehr gewünscht sind oder eine Kündigung eingereicht haben, wird bei fehlendem Übergang zu einem anderen Anbieter der Grundversorger einspringen. Dieser ist in den meisten Fällen das Nachfolgeunternehmen der Stadtwerke Ihrer Stadt oder Gemeinde. Es handelt sich um den Versorger, der noch vor einigen Jahrzehnten zwingend für Ihre regionale Versorgung mit Energie verantwortlich war.

Sind die Konditionen beim Grundversorger eine gute Wahl?

Pauschal kann nicht gesagt werden, ob Ihr regionaler Grundversorger gute oder schlechte Konditionen hat. Alle Stadtwerke und Energieversorger sowie ihre Nachfolger arbeiten mit eigenen Tarif, manche sind günstig, manche sind teuer. Im Durchschnitt kann jedoch gesagt werden, dass ein Tarif beim Grundversorger eher teuer gegenüber den günstigen Angeboten des Gasmarktes ist.

Ist Ihr gewünschter Wechsel gescheitert und Sie haben keinen neuen Gasanbieter trotz Schufa gefunden, springt der Grundversorger ein und Sie sollten anschließend weiterhin nach einem guten Gasangebot suchen. Achten Sie hierbei auf die Konditionen des Grundversorgers, beispielsweise ob eine längere Vertragslaufzeit nach dessen Übernahme zu erfüllen ist.

ALTERNATIVEN BEIM GASANBIETERWECHSEL FINDEN

Wenn Sie den Gasanbieter trotz Schufa wechseln wollen und der erhoffte Wechsel ist gescheitert, müssen und sollten Sie nicht gleich aufgeben. Es gibt weiterhin Lösungen und Möglichkeiten, Ihren Wechsel voranzubringen und schon bald von einem günstigen Bezug von Gas zu profitieren. Die folgenden Lösungen sollten auf jeden Fall in Erwägung gezogen werden:

Hinterlegen einer Kaution beim Gasanbieter

Wenn Sie ein Gasanbieter nach einem Blick in Ihren Schufa-Eintrag ablehnt, wird er Angst vor einem Zahlungsausfall haben. Viele Versorger lassen sich durch das Hinterlegen einer Kaution in einer individuell festgelegten Höhe überzeugen. Hiermit ist ein Geldbetrag gemeint, den Sie beim Gasanbieter hinterlegen. Der Betrag spielt keine Rolle für die reguläre Zahlung Ihrer Energiekosten, sondern dient alleine als Absicherung, falls es doch zu Ausfällen kommen sollte. Endet Ihr Vertrag und es gab keine Schwierigkeiten bei der Zahlung, wird Ihnen die Kaution vom Gasanbieter wieder zurückerstattet.

Durch Vorkasse den Gasanbieter überzeugen

Eine ähnliche Variante ist das Bezahlen eines bestimmten Kontingents an Gas via Vorkasse. Sie schätzen in diesem Modus gemeinsam mit dem Gasanbieter ab, wie hoch Ihr Verbrauch in den nächsten Monaten über die Vertragslaufzeit hinweg ausfallen dürfte. Die hiermit verbundenen Kosten zahlen Sie direkt an den Gasanbieter im Voraus. Anders als bei einer Kaution bekommen Sie das Geld nicht zurück, haben jedoch direkt für mehrere Monate Ihre Gaskosten bezahlt. Die Variante hat einen kleinen Nachteil, der in der Praxis eine untergeordnete Rolle spielt: Falls der Gasanbieter in naher Zukunft Insolvenz anmeldet, werden Sie die vorgestreckten Zahlungen nicht oder nicht schwierig zurückerhalten.

Auf verschiedene Vergünstigungen verzichten

Die Konkurrenz auf dem Gasmarkt in Deutschland ist groß. Hunderte von Gasanbietern kämpfen um die Gunst der Kunden und arbeiten mit einer Vielzahl von Rabatten und Vergünstigungen. Wenn Sie unbedingt zu einem bestimmten Gasanbieter wechseln wollen und dieser ein Problem in Ihrer Bonität sieht, willigen Sie in den Verzicht von solchen Sonderkonditionen ein. Hierdurch reduzieren Sie das finanzielle Risiko für den Versorger zusätzlich und dieser wird eher bereit sein, Ihnen bei Ihrer aktuellen Bonität den Wechsel zu erlauben.

Angebote verschiedener Unternehmen einholen

Kunden sollten wissen, dass jeder Gasanbieter mit der ermittelten Bonität anders umgeht. Selbst bei ungefähr gleichen Tarifen können Sie Glück haben und von einem Gasanbieter angenommen werden, während für einen anderen Anbieter Ihrer Kreditwürdigkeit nicht ausreicht. Falls Sie Probleme wegen Ihrer Bonität fürchten, zögern Sie nicht und holen Sie von Beginn an mehrere Angebote bei verschiedenen Anbietern ein. Hierdurch sind Sie bestens auf eine eventuelle Ablehnung vorbereitet und können auf eine Alternative ausweichen. Welche verschiedenen Gasanbieter Ihren Wünschen und Vorstellungen entsprechen, werden Sie schnell und einfach über einen Vergleich im Internet herausfinden können.

In jedem Fall das persönliche Gespräch suchen

Egal, wie und aus welchen Gründen Sie abgelehnt wurden – geben Sie nicht ohne weiteres auf, wenn Sie am entsprechenden Tarif interessiert sind. Gerade wenn der Gasanbieter alleine auf das Schufa-Scoring geschaut hat und Sie dieses nicht erklärt haben, geht oft die Chance auf bessere Konditionen verloren. Vielleicht haben Sie vor kurzem einen Kredit problemlos zurückgezahlt, der aufgrund der Sperrfrist der Schufa noch immer in Ihrem Eintrag zu finden ist. Die Praxis zeigt, dass viele Kunden doch noch zu Ihrem gewünschten Gastarif kommen, wenn Sie persönlich die eigene Situation darstellen und mit dem Gasanbieter reden. Viele Anbieter suchen schließlich Kunden und räumen gerne zusammen mit Ihnen Zweifel aus der Welt, um eine regelmäßige Zahlung von Ihnen zu erhalten.

DER VERGLEICH BEIM GASANBIETER WECHSELN OHNE SCHUFA

Da Sie in den meisten Fällen auch bei negativer Bonität den Gasanbieter wechseln können, sollten Sie Ihre Chancen auf einen guten und günstigen Tarif nicht verpassen. Bevor Sie voreilig in einen bestimmten Tarif wechseln, führen Sie einen Vergleich der Gasanbieter durch und lassen Sie sich in wenigen Minuten den persönlich besten Versorger aufzeigen.

So vergleichen Sie die Gasanbieter richtig

Der Vergleich der Gasanbieter ist heutzutage mühelos über das Internet möglich. Hierbei müssen Sie lediglich wenige Eingaben machen, um zu einem brauchbaren Vergleich und einer Marktanalyse mit allen wichtigen Versorgern zu gelangen. Zu den wichtigsten Angaben, die Sie hierbei korrekt machen sollten, gehören:

  • Ihre Postleitzahl
  • den zu erwartenden Jahresverbrauch
  • Ihren Wunsch nach Neukundenrabatten & Co.
  • Vorlieben für Öko-Gas

Durch die Postleitzahl wird geklärt, welche Versorger Sie überhaupt mit Gas beliefern können. Nur die großen Unternehmen der Branche sind bundesweit aktiv, andere Versorger beschränken sich auf einzelne Bundesländer oder Regionen.

Das wichtigste rechnerische Kriterium ist der zu erwartende Verbrauch. In den meisten Rechnern finden Sie Richtwerte, beispielsweise für einen Singlehaushalt oder eine Familie. Noch besser ist es, wenn Sie einen Blick in die Abrechnung des letzten Jahres werfen und hieraus die konkreten Zahlen verwenden. Kleine Abweichungen bei diesen Eingaben können dafür sorgen, dass sich ein anderer Gasanbieter als individuell beste Wahl herauskristallisiert.

Wie sollte die Bonität in den Vergleich der Gasanbieter einfließen?

Wenn Ihnen eine schlechte Bonität bekannt ist und Sie fürchten, dass Sie vielleicht nicht zu Ihrem gewünschten Gasanbieter wechseln, sollten Sie dies bereits beim Vergleich einbinden. Besonders leistungsstarke Tarife mit vielen Vergünstigungen und Rabatten werden in diesem Fall in den Hintergrund beim Vergleich rücken. Entscheiden Sie sich stattdessen eher für Standardtarife, die im Grundpreis weiterhin sehr günstig sein können.

Bedenken Sie: Gasanbieter wissen um den Wechselwillen der Kunden und kämpfen gerne um diese, wenn Sie einen Wechsel ankündigen. Auch als Stammkunde können Sie deshalb im Laufe der Jahre von manchen finanziellen Vorteilen und Rabatten profitieren. Schaffen Sie es also erst einmal, bei einer negativen Bonität den Wechsel zu Ihrem Top-Anbieter erfolgreich umzusetzen. Ist dies geglückt und Sie haben den Versorger mit problemlosen Zahlungen überzeugt, werden Sie in Zukunft eher von tollen Rabatten und Vorzügen profitieren können.

WISSENSWERTES ÜBER DIE SCHUFA

Was ist die Schufa?

Die Schufa ist eine deutsche Gesellschaft, die als private Auskunftei Informationen über die finanziellen Verpflichtungen vieler Bundesbürger sammelt. Landläufig bekannt ist die Rolle der Schufa beim Abschluss von Krediten, hierneben werden viele weitere finanziellen Pflichten bei der Schufa notiert. Je nach Art und Umfang des persönlichen Eintrags lässt sich etwas über die Kreditwürdigkeit der jeweiligen Person aussagen. Aus dieser sogenannten Bonität lässt sich herleiten, ob die Vergabe eines weiteren Kredits oder der Abschluss eines zusätzlichen Vertrags bei dieser Person zu risikoreich oder finanziell zu vertreten ist.

Was steht in Ihrem persönlichen Schufa-Eintrag?

Bei der Schufa machen Banken, Kreditinstitute, Versicherungen und Unternehmen aller Art eine Meldung, sobald es eine finanzielle Verpflichtung gibt. Dies kann ein vergebener Kredit oder ein Kreditrahmen sein, genauso wie ein Vertrag mit einer regelmäßig verpflichtenden Beitragszahlung. Zu den häufigsten Merkmalen, die im persönlichen Schufa-Eintrag zu finden sind, gehören:

  • aktuelle und vor kurzem getilgte Darlehen
  • Kreditkarten
  • Mobilfunkverträge
  • Versicherungsverträge
  • Girokonten (mit einem Dispokredit/einer Kreditlinie)

Durch diese und weitere Einträge unterscheidet sich der Schufa-Eintrag einzelner Personen erheblich voneinander. Aus der Gesamtheit des Eintrags lässt sich die Bonität einer Person herleiten, also wie kreditwürdig diese ist. In anderen Worten: Wie groß ist das Risiko, dass der Bundesbürger bei weiteren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr in der Lage ist, diesen nachzukommen und schlimmstenfalls viele Schulden zu machen.

Welche Rolle spielt die Schufa bei Ihrem neuen Gasvertrag?

Zu den regelmäßigen Zahlungen, die ein Bundesbürger zu entrichten hat, gehören auch die Beiträge für seine Energieversorgung. Neben einem Stromvertrag, den jeder Haushalt in Deutschland haben wird, verfügen Millionen Haushalte über einen Versorgungsvertrag für Gas. Dieser ist monatlich, quartalsweise oder jährlich mit Beitragszahlungen abhängig vom eigenen Verbrauch verbunden.

Wenn Sie zu einem neuen Gasanbieter wechseln wollen, wird sich dieser über Ihre bestehenden finanziellen Pflichten informieren wollen. Es ist obligatorisch, dem Gasanbieter beim Ausfüllen des Antrags zu erlauben, einen Blick in den Schufa-Eintrag zu werfen. Durch das Übermitteln des Schufa-Scorings erfährt dieser mehr über die eigene Bonität und kann hierdurch entscheiden, ob er mit Ihnen einen Vertrag abschließen möchte oder nicht.

Was ist das Schufa-Scoring und wie wird es ermittelt?

Wenn der Gasanbieter eine Anfrage bei der Schufa stellt und mehr über Ihre Bonität erfahren will, erhält er keinen Anblick in den vollständigen, detaillierten Schufa-Eintrag. Stattdessen wird lediglich ein Score von der Schufa ermittelt. Hiermit ist ein Rating gemeint, aus dem sich eine mehr oder weniger gute Bonität herleiten lässt.

Die bekannte Form des Scorings ist ein Prozentwert, also eine übermittelte Zahl zwischen eins und 100. Dieser Prozentwert benannt die Wahrscheinlichkeit in den Augen der Schufa, dass Sie die zusätzliche Verpflichtung finanziell erfüllen können. Je höher der Prozentwert ausfällt, umso wahrscheinlicher wird angesehen, dass Sie die Zahlung erfüllen.

Es gibt andere Formen des Scorings, beispielsweise eine Buchstabenskala zwischen A und P. Banken, Versicherungen, Energieversorger & Co. bevorzugen die ein oder andere Art des Scorings, die letztlich das gleiche Ergebnis in einer anderen Form vermitteln. Für Sie als Kunde spielt die Art des Schufa-Scorings keine wirklich Rolle, wenn die Anfrage auf Ihre Bonität stattfindet. Lediglich die Schlussfolgerung, die Ihr zukünftiger Gasanbieter hieraus zieht, wird für Sie von großer Bedeutung sein.

Wie genau sieht mein persönlicher Schufa-Eintrag aus?

Viele Menschen hierzulande wissen gar nicht, was in Ihrem persönlichen Schufa-Eintrag steht. Jedermann hat die Möglichkeit, einmal pro Jahr kostenlos einen Antrag auf einen Einblick in den eigenen Schufa-Eintrag zu stellen. Richten Sie sich hierfür direkt an die private Auskunftei, was ganz bequem online möglich ist. Nach der Identifikation Ihrer Persönlichkeit bekommen Sie binnen weniger Werktage eine Mitteilung von der Schufa. Neben den Scores bekommen Sie detailliert aufgeführt, welche Inhalte im Eintrag zu finden sind und welche Sperrfristen für abgelaufene Verpflichtungen gelten.

UNSER FAZIT ZUM GASANBIETER WECHSELN TROTZ SCHUFA

Das Gasanbieter wechseln trotz Schufa ist grundsätzlich möglich. In vielen Fällen wird Ihnen die Bonität keine Probleme bereiten, auch wenn Sie Ihrem neuen Gasanbieter erlauben sollten, einen Blick in Ihren Schufa-Eintrag zu werfen. Falls Schwierigkeiten drohen sollten, nutzen Sie den persönlichen Kontakt und schildern Sie Ihre Situation. In vielen Fällen gewinnt der Gasanbieter trotzdem Vertrauen zu Ihnen, beispielsweise durch das Hinterlegen einer Kaution oder das Zahlen eines Betrags in Vorkasse. Der Gasmarkt ist stetig in Bewegung und bringt neue Gasanbieter und -tarife hervor. Führen Sie deshalb öfters einen Gasanbietervergleich durch, der den Weg zu günstigeren Versorgerkonditionen ebnet.